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Der Geisberg, eine geologische Besonderheit 

(Auszug aus dem Heimatbuch Schweighausen)
Nach Meinung von Mineralogen birgt der Geisberg die schönsten Achate aller Fundstellen in Deutschland.

Schweighausener Achate als Gastgeschenk für Diplomaten

Geisbergachat
Im 18. Jahrhundert war der Karlsruher Hof ein Zentrum europäischer Politik. Die Vielzahl der Besuche auswärtiger Diplomaten und Potentanten hatte einen besonders hohen Bedarf an Gastgeschenken zur Folge, die zu einem großen Teil in der markgräflichen Hofsteinschleiferei hergestellt wurden. Dazu wurde neben vielen anderen Rohsteinen auch nachweislich Schweighausener Achat verwendet.

1825 war Carl Christian Gmelin, Direktor des markgräflichen Naturalienkabinetts in Karlsruhe, in der Gemarkung Schweighausen auf Exkursion. Er war auf der Suche nach nutzbaren Mineralien für den Großherzog von Baden und nach Schaustücken für die damals bei den vermögenden Adligen in Mode gekommenen Mineralienkabinette.
Geisbergachat

Über seine geologisch-mineralogische Exkursion im oberen Schuttertal schreibt Gmelin:

"(...) Von Schweighausen ging ich unter anderem auf den hohen Geisberg, der oberhalb in sehr beträchtlicher Ausdehnung ganz kahl und steril ist. Er besteht aus Granit und Gneis, der mit Porphyr endigt. (...) Unter dem sogenannten Hünersattel (Hünersedel) und dem Geisberg und teils in der Schutter fand ich im Geröll Granit, Gneis, Syenit, Quarz und Hornstein, sehr schöne und mannigfaltige Tonjaspiss, Achate, Chalzedone und Jaspisse, die durch die Regengüsse von den Bergen herunter geschwemmt wurden. Ich überzeugte mich bald von ihrer eigentlichen Lagerstätte auf dem schroffen und hohen Hünersattel (Hünersedel) und auf dem etwas entlegenen und höheren Geisberg. Es dürfte sich der Mühe und der geringen Kosten lohnen, sowohl den ersten als den letztern Berg auf Achate, Jaspisse und Porhyre von ausgezeichneter Schönheit genauer zu untersuchen und zu benutzen. Die grünen Jaspisse, die bunten Trümmerjaspisse und der seltene apfelgrüne Porphyr, die daselbst vorkommen, gehören zu den selteneren mineralogischen Erscheinungen im Großherzogtum Baden und dürften in der Folge im Auslande gesucht sein."

Auch heute noch ist die Schweighausener Gemarkung bei den Mineraliensammlern bekannt für seine Achate, auch wenn die Fundmöglichkeiten gegenüber den früheren Jahrhunderte stark abgenommen haben. Denn die relativ geringmächtige Schicht ist seit Jahrhunderten Ziel intensiven Abbaus.

1930 wurde an der heutigen L 102 der "Rote Steinbruch" als Porphyrsteinbruch eröffnet. 1937 wurde dieser als Steinbruch in dem Schottermaterial für den Straßenbau abgebaut wurde, übernommen. Der 1957 still gelegte Steinbruch an der Straße nordöstlich von Schweighausen enthielt die größten und schönsten Achate. Leider fiel der Achat-Fundort dem Ausbau der Geisbergstraße zum Opfer.

Die größten Schweighausener Achatsammlungen befinden sich heute in Privatbesitz (nähere Infos unter www.achat-geisberg.de). Aber auch im Bergdorfhaus im Ortsteil Schweighausen können einige Fundstücke bewundert werden.

Weitere Informationen:

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