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Dörlinbach

Es dürfte im 10. Jahrhundert gewesen sein, als die Benediktiner-Mönche des Klosters Ettenheimmünster das Unditz-Tal hinaufzogen, den Streitberg überschritten und mit der Rodung in der Wildnis des hinteren Schuttertals begannen

Wappen
Chronik

Dörlinbach, Kirche
Den urbar gemachten Boden erhielten Bauern gegen Zins und Frondienste als Klosterlehen. Als Siedlungsmittelpunkt am "Bach des Tarilo" erstellte das Kloster einen Klosterhof und eine Kapelle, die 1132 eingeweiht wurde.

Jahrhundertelang bestand Dörlinbach nur aus ein paar wenigen Klosterlehen und wurde zur Siedlung Ettenheimmünster zugehörend betrachtet, denn - so der Klosterchronist Bernhard Stoeber - "Die Dörlinbacher wurden in allem, was ihr Seelenheil betraf, von den Religiosen des Klosters versehen und wie die Einwohner des Münstertales als Pfarrkinder behandelt und angesehen ...

Um das Jahr 1656 wurde Dörlinbach von der Pfarrei Münstertal getrennt und mit der Pfarrei Schweighausen vereinigt. Nach der Auflösung der Benediktiner-Abtei, die mit ihren Dorfschaften zum weltlichen Gebiet des Hochstifts Straßburg gehörte, wurde Dörlinbach badisch. Heute ist Dörlinbach Verwaltungssitz der 1974 aus den Dörfern Schuttertal, Dörlinbach und Schweighausen neugebildeten Gemeinde Schuttertal.

Wappen

Wappen Schweighausen
In Silber auf grünem Schildfuß eine anstoßende, gefügte Mauer durch deren Toröffnung blaues Wasser zum unteren Schildrand fließt.

Zur Wortgeschichte des Namens meint Albert Krieger: "Bach des Tarilo?" Papst Honorius III bestätigte 1225 dem Kloster Ettenheimmünster seinen Besitz in "Derlunbac".

Der klösterliche Dinghof war Mittelpunkt des Orts. Im 14. Jahrhundert hieß es, das "closter zuo Ettenheimmuenster hat zwing und ban zuo Terlenbach" (Krieger).

Der Abdruck eines aus dem 19. Jahrhundert stammenden Stempels zeigt im Siegelfeld rechts einen nach links abfallenden Berg, an den sich eine Mauer anschließt, in der sich zwischen zwei Säulen ein torartiger Durchbruch befindet. Das Ganze ruht auf einem wellenartigen Untergrund. Das Bild scheint ein Versuch zu sein, den Ortsnamen zu versinnbildlichen. Das obige, von der Gemeinde 1907 angenommene Wappen hat das Generallandesarchiv gestaltet. 1933 hat es als Ortsfarben blau-weiß-blau bezeichnet. Ist Dörlinbach aus einem Personennamen und der Endsilbe -bach zusammengesetzt, so hat der Wortklang die Wahl des Wappenbildes beeinflusst.

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Chronik

  • Um 1000
    Dörlinbach ist eine Gründung des Benediktinerklosters Ettenheimmünster. Benannt ist der Ort nach einem frühen Siedler „Tarilo“.
  • 1132
    Bischof Ulrich II. von Konstanz weiht in Dörlinbach „Zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit“ eine Kapelle ein.
  • 1225/26
    Der Ortsname „Dörlinbach“ wird urkundlich erstmals in einer päpstlichen Bulle von 1225/26 genannt.
    In dieser Pergamenturkunde bestätigt Papst Honorius III. die damaligen Besitzungen des Klosters Ettenheimmünster, darunter den Klosterhof mit Mühle in „Derlunbac“ (Der Klosterhof, auch Freihof genannt, bot jedem Menschen, der sich in diesen Hof flüchtete, Schutz vor Verfolgung, das Recht auf Asyl).
    Da der Siedlungsausbau von Dörlinbach talaufwärts erfolgte, war der Klosterhof das Zentrum des Verwaltungs- und Gerichtsbezirks für die Klostersiedlungen Dörlinbach und Schweighausen.
  • 14. Jahrhundert
    Dörlinbach erhält ein Weistum, eine Wirtschafts- und Rechtsordnung.
    (Das im „Rechtsbuch des Klosters Ettenheimmünster“ in Mittelhochdeutsch abgefasste Weistum verzeichnet im einzelnen die gegenseitigen Rechte und Pflichten im Verhältnis von Grundherrn und Untertan.)
  • 1449
    Mit der Urkunde von 1449 bestätigt Bischof Ruprecht von Straßburg, dass die Dörlinbacher Mitgenossen sind und „Zufahrt und Weidgang“ in dem Ettenheimer Genossenschaftswald haben.
  • Um 1656
    Dörlinbach wird unter Abt Hertenstein von der Pfarrei Münstertal getrennt und mit der Pfarrei Schweighausen vereinigt.
    (Bis gegen 1656 mussten die Einwohner von Dörlinbach zur Sonntagsmesse, zur Taufe, Eheschließung und zum Begräbnis ihrer Toten den weiten Weg über den Haubühl nach Ettenheimmünster gehen. Der „Alte Kirchweg“ und der „Totenruhstein“ auf dem Haubühl erinnern heute noch an diese geschichtliche Vergangenheit.)
  • Mitte des 18. Jahrhunderts
    Mehrere Familien aus Dörlinbach wandern nach Ungarn, nach Hodschag in der Batschka aus.
  • 1803
    Das Benediktiner-Kloster in Ettenheimmünster wird aufgelöst. Dörlinbach kommt mit den übrigen Klosterdörfern Münchweier, Ettenheimmünster, Schweighausen und Wittelbach zum badischen Oberamt Mahlberg.
  • 1807
    Der Ettenheimer Genossenschaftswald wird aufgeteilt. Dörlinbach erhält 94 Aktien.
    (Mit der Aufteilung des Genossenschaftswaldes an die bisherigen Miteigentümer ist die jahrhundertelang bestandene Genossenschaft mit Holz-, Weid- und Eckerichgenuss aufgelöst.)
  • 1832
    Einführung der kommunalen Selbstverwaltung.
    Als selbständige Gemeinde gehört Dörlinbach zum Verwaltungsbezirk Ettenheim.
  • 1835
    Bau eines Schul- und Rathauses mit Lehrerwohnung.
  • Mitte des 19. Jahrhunderts
    Viele Dörlinbacher Bürger verlassen ihre Heimat aufgrund großer wirtschaftlicher Not und wandern nach Nordamerika aus. Am Ohio-River im Staat Indiana gründen die Einwanderer aus dem oberen Schuttertal die Farmersiedlung Yankeetown-Red Brush.
  • 1903
    Dörlinbach erhält einen eigenen Friedhof.
  • 1904
    Bau eines Volksschulgebäudes an der Hauptstraße.
  • 1921
    Die Gemeinde Dörlinbach kommt zum Bezirk Lahr.
  • 1922
    Abriss der romanischen Kapelle von 1132.
  • 1923
    Bau der Kirche St. Johannes.
  • 1935/36
    Bau eines Pfarrhauses. Dörlinbach wird Pfarrkuratie.
  • 1954
    Bau des Kindergartens am Unterrain.
  • 1962
    Bau einer Grund- und Hauptschule mit Turnsaal.
  • 1974
    Dörlinbach wird mit Schuttertal und Dörlinbach zur Einheitsgemeinde „Schuttertal“ vereinigt. Zentraler Verwaltungssitz ist das Rathaus Dörlinbach.
  • 1975
    750 – Jahrfeier mit großem historischem Umzug.
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